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Glossar · Bauausführung & Logistik

Baustelleneinrichtungsflächen

Auch bekannt als: BE-Flächen · Baustelleneinrichtung · Baustelleneinrichtungsplan · BE-Plan

BE-Flächen sind Bereiche einer Baustelle, die während der Errichtung des Bauwerks temporär für den Baustellenbetrieb genutzt werden. Dazu gehören beispielsweise Lager- und Vormontageflächen, Kranstellplätze, Container, Parkflächen und Zufahrten. Ihre Lage, Größe und Verfügbarkeit beeinflussen maßgeblich die Baustellenlogistik und können darüber entscheiden, welche Bauverfahren und Bauabläufe möglich sind.

BE-Flächen sind das, was eine Baustelle überhaupt arbeitsfähig macht — und zugleich das, was auf beengten Grundstücken zuerst fehlt. Wo kein Platz für Vormontage ist, wird an der Einbaustelle montiert; wo kein Lager möglich ist, muss just in time geliefert werden. Beides verändert den Ablauf grundlegend.

Der Baustelleneinrichtungsplan

Festgelegt werden die Flächen im Baustelleneinrichtungsplan, kurz BE-Plan. Er hält fest, wo Kräne stehen, wie die Zufahrten verlaufen, wo gelagert und vormontiert wird und wo Container und Stellplätze liegen. Weil sich der Bedarf über die Bauzeit verändert, ist er selten ein einziger Plan, sondern eine Abfolge von Zuständen.

Warum BE-Flächen den Ablauf begrenzen

Die Fläche ist endlich, der Bedarf schwankt. Zwei Gewerke, die gleichzeitig Vormontagefläche brauchen, können nicht beide bedient werden — auch wenn der Terminplan das so vorsieht. Solche Engpässe stehen in keinem Balkenplan; sie zeigen sich erst, wenn Flächenbedarf und Ablauf gemeinsam betrachtet werden.