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Glossar · Planung & Termine

Terminplan

Auch bekannt als: Bauzeitenplan · Balkenplan · Gantt-Diagramm · Rahmenterminplan

Ein Terminplan ordnet die Vorgänge eines Bauvorhabens zeitlich, verknüpft sie logisch und legt Meilensteine fest. Er zeigt, wann welche Arbeiten stattfinden sollen. Ob sie unter den räumlichen, logistischen und kapazitativen Bedingungen der Baustelle tatsächlich ausführbar sind, zeigt er nicht.

Ohne Terminplan lässt sich kein Bauvorhaben steuern. Bauherren arbeiten schon in der Planung mit ersten Rahmenterminplänen, die über Ausschreibung und Vergabe bis zur Arbeitsvorbereitung immer weiter konkretisiert werden. In der Ausführung wird der Terminplan fortgeschrieben und in Koordinationsrunden überwacht.

Was im Balkenplan fehlt

Ein Terminplan ist zeitlich und logisch abgestimmt. Ob zum geplanten Zeitpunkt die nötigen Flächen frei sind, wie Material und Geräte an den Einsatzort kommen und ob die angesetzten Dauern unter den konkreten Bedingungen erreichbar sind, steht nicht darin. Zwei Vorgänge können deshalb terminlich parallel vorgesehen sein, obwohl sie wegen ihres Platzbedarfs nicht gleichzeitig ausführbar sind.

Wann ein Terminplan allein reicht

Bei überschaubaren Vorhaben mit unkomplizierten räumlichen Verhältnissen, wenigen gleichzeitig arbeitenden Gewerken und erprobten Abläufen reicht ein Terminplan völlig aus. Je komplexer die räumlichen, logistischen und zeitlichen Abhängigkeiten werden, desto mehr bringt eine Simulation, die den Terminplan nicht ersetzt, sondern prüft.