
Planung, deren Baubarkeit Sie belegen können
Ihre Planung zeigt genau, was gebaut wird. Aber nicht immer, wie. Und dann heißt es: „So ist das nicht baubar.“ Mit einer Bauablaufsimulation prüfen Sie Reihenfolge, Flächen, Geräte und Zeitfenster vorab und legen einen Ablauf vor, der hält. Direkt aus Ihrem BIM-Modell, Ihren Plänen oder Ihrem Terminplan.

Fünf Stellen, an denen Planung an ihre Grenzen stößt
Nicht, weil zu wenig geplant würde. Sondern weil bei vielen Beteiligten und komplexen Wechselwirkungen 2D-Pläne und statische 3D-Modelle den Ablauf nicht zeigen können, sie beschreiben ihn nur. Flächenengpässe, Gerätekollisionen und zu enge Zeitfenster bleiben so oft bis zur Baustelle unentdeckt. Die Folge: Nacharbeit, weil Flächen oder Geräte nicht passen.
„So ist das nicht baubar“
Die Planung ist abgegeben, dann kommt der Einwand des Bauunternehmens. Ob er berechtigt ist, lässt sich mit Plänen und Terminplänen kaum belegen, und die Diskussion kostet Zeit, Nerven und oft Nachträge.
Pläne und Folien erzeugen kein gemeinsames Bild
Die klassischen Übergabeformate bleiben abstrakt. Jeder Beteiligte liest sie mit seiner eigenen Brille. Die Folge sind Abstimmungsschleifen, die im Kreis laufen, und zusätzliche Termine, nur um ein gleiches Verständnis herzustellen.
Baustellenerfahrung steht in keinem Plansatz
Was ein Bauablauf konkret bedeutet und welche Vorarbeiten er voraussetzt, erschließt sich nicht aus der Zeichnung. Wer diese Erfahrung noch nicht gesammelt hat, kann sie auch nicht abrufen.
Enge, teure Zeitfenster ohne Machbarkeitsnachweis
Sperrpausen werden Jahre im Voraus angemeldet, oft auf Basis noch unfertiger Planung. Reicht das Fenster dann nicht, braucht es zusätzliche Sperrungen. Das ist teuer und wirkt weit über das eigene Projekt hinaus.
Die Lücke zwischen zu grob und zu tief
Tabellen und Präsentationen stoßen früh an ihre Grenzen. Spezialisierte Fachplanungstools sind für die frühen Leistungsphasen zu detailliert — und Logistik und Pendelfahrten decken sie gar nicht ab.
Ein Bauablauf, der vor Baubeginn geprüft ist
dProB ist eine 4D-Prozesssimulation, die den gesamten Bauablauf mit Zeit, Ressourcen, Flächen, Gewerken und Umgebung durchspielbar macht, lange bevor gebaut wird. Simuliert wird nicht mehr als nötig, sondern so detailliert, wie es die Fragestellung erfordert.

Auf Ihren Daten aufgebaut
Lagepläne, Terminpläne, Bauphasen- und Logistikkonzepte oder BIM-Modelle werden übernommen statt neu erfasst, ob als IFC, XML, XLS, MPP oder PDF. Kein zweites Modell, kein Projekt von vorn.
Kollisionen werden sichtbar
Flächenengpässe, Gerätekollisionen, zu enge Zeitfenster: Wo Gewerke, Geräte und Wege sich in die Quere kommen, zeigt die Simulation. Nicht erst die Baustelle.
Varianten statt Vermutungen
Reihenfolgen, Taktungen und Logistikkonzepte lassen sich durchspielen und gegeneinander stellen — solange Ändern noch nichts kostet.
In vier Schritten zum simulierten Bauablauf
Ihre Planung ist die Grundlage — wir bauen darauf auf, ohne dass Sie doppelt modellieren. Kein BIM-Modell? Reicht trotzdem: Wir brauchen Geometrie, keine Perfektion. Und wenn noch kaum Unterlagen vorliegen, fangen wir trotzdem an.
- 1
Grundlagen übernehmen
Wir übernehmen, was vorliegt: BIM-Modell, Pläne, Konzepte oder Terminplan. Wo nötig, vereinfachen wir die Geometrie.
- 2
Prozesse & Logik zuordnen
Vorgänge, Ressourcen, Flächen, Abhängigkeiten und Taktung werden mit dem Modell verknüpft.
- 3
Simulieren & iterieren
Der Bauablauf läuft als 4D-Simulation. Gemeinsam mit Ihrem Planungsteam iterieren wir, bis Engpässe und Kollisionen gelöst sind.
- 4
Baubarkeit belegen
Sie liefern einen geprüften, nachvollziehbaren Ablauf, der auch dem Einwand „nicht baubar“ standhält — bevor die erste Maschine anrückt.
In jeder Planungsphase, am wirkungsvollsten früh
Wir arbeiten eng mit Ihrem Planungsteam und iterieren, bis eine bau- und belastbare Lösung steht.
- Frühe Planungsphasen
Varianten prüfen
Idealerweise steigen wir hier ein. Zentrale Fragen wie die Variantenprüfung lassen sich jetzt am wirkungsvollsten beantworten.
- Entwurf · Genehmigung · Ausführung
Bauablauf im Detail durchspielen
Hier liegt unser Schwerpunkt. Der Ablauf wird im Detail simuliert, sodass Konflikte sichtbar werden, bevor sie auf der Baustelle entstehen.
Unser Schwerpunkt - Nach Baubeginn
Schnell auf Änderungen reagieren
Für schnelle Variantenvergleiche oder um zu zeigen, wie sich der Ablauf verändert, wenn einzelne Prozesse sich verschieben oder verzögern.
Was sich in Ihrer Planung ändert
Flächen, Logistik, Geräte und Zeitfenster werden im Zusammenspiel geprüft, Risiken erkannt, bevor sie auf der Baustelle teuer werden. Und Entscheidungen fallen schnell und auf belastbarer Basis, weil Erfahrung durch Daten untermauert wird und die Auswirkungen jeder Änderung sofort sichtbar sind.
Baubarkeit belegen statt behaupten
Ein simulierter Ablauf zeigt, dass Reihenfolge, Zeitfenster und Logistik zusammenpassen. Das ist Ihr Argument, wenn die Baubarkeit infrage gestellt wird.
Sehen schafft Verständnis
Ein sichtbarer Ablauf wird von allen gleich verstanden — unabhängig von Erfahrung und Fachrichtung.
Erfahrung nutzen, die man noch nicht hat
Die Simulation macht Baustellenwissen abrufbar, bevor man es selbst gesammelt hat.
Planungssicherheit für kritische Zeitfenster
Sperrpausen und enge Fenster lassen sich vorab auf Machbarkeit prüfen, statt sie zu schätzen und später nachzubeantragen.
Das Bindeglied zwischen grob und tief
Die Simulation schließt die Lücke zwischen früher Ablaufidee und Ausführungstiefe — inklusive Logistik und Pendelfahrten.

Rechnet sich Simulation für ein Planungsbüro?
Simulation ist kein Selbstzweck. Sie lohnt sich dort, wo sie beauftragt wird, unbezahlten Aufwand spart oder Ihre Planung gegen Einwände absichert. Und sie muss nicht tiefer gehen, als Ihre Leistungsphase es verlangt.
Als Leistung beauftragen
Erste Auftraggeber schreiben den Machbarkeitsnachweis per Simulation bereits mit aus. Als Zusatzleistung zu Ihrem Planungsauftrag wird er eigens vergütet, statt im Honorar unterzugehen.
Unbezahlten Aufwand sparen
Abstimmungsschleifen, Zusatztermine und Nacharbeit sind im Honorar nicht eingepreist. Ein gemeinsames Bild des Bauablaufs verkürzt genau diese Schleifen.
Konflikte finden, bevor sie Geld kosten
Im Schnitt finden wir 5 bis 10 kritische Konflikte pro Projekt. Am Bildschirm kostet ein solcher Konflikt eine Modellvariante, auf der Baustelle Stillstand und Nachträge.
Nur so tief wie nötig
In frühen Leistungsphasen reicht oft eine vereinfachte Geometrie, ein vollständiges BIM-Modell ist keine Voraussetzung. Der Detailgrad wächst mit dem Projekt, der Aufwand auch.
Nicht jedes Projekt braucht eine Simulation. Für welche Projekte sich eine Simulation nicht lohnt →
Umsetzbarkeit belegt, bevor gebaut wurde
In diesen Projekten hat die Simulation gezeigt, ob die Planung auf der Baustelle aufgeht, und wo sie vorab nachgeschärft werden musste.
- ABS 38
- ABS 46
- HLK Linker Rhein
- EÜ Dortmund-Ems-Kanal
- 2. Stammstrecke München
- HLK Studernheimer Kurve
- FUE Rheinquerung
- Rheintalbahn
- Rbf Mannheim
Selbst simulieren oder gemeinsam optimieren
Je nachdem, wie tief Sie einsteigen wollen: unsere Software in Ihren Händen oder unsere Process Engineers an Ihrer Seite.

Selbst simulieren mit dProB
Unsere Simulationssoftware in Ihren Händen: Modelle importieren, Abläufe durchspielen, Varianten vergleichen — im eigenen Büro, in Ihrem Tempo.
- Modelle und Pläne selbst importieren
- Abläufe und Varianten eigenständig durchspielen
- Ergebnisse direkt für Abstimmungen nutzen
- Volle Kontrolle im eigenen Büro

Gemeinsam mit unseren Process Engineers
Sie übergeben Modell und Randbedingungen — wir erarbeiten mit Ihnen einen belastbaren Bauablauf auf Basis realer Projekt- und Leistungsdaten.
- Modellierung und Simulation durch unsere Experten
- Eng abgestimmt mit Ihrem Planungsteam
- Belastbare Abläufe auf Basis realer Leistungsdaten
- Kein eigener Software- und Kompetenzaufbau nötig
Was Planer uns oft fragen
Die wichtigsten Antworten zu Ablauf, Daten, Aufwand und Wirtschaftlichkeit einer Bauablaufsimulation im Planungsbüro.
Alle Fragen ansehenWas passiert, wenn für unser Projekt nur 2D-Pläne vorliegen?
Dann erstellt die BII GmbH aus Ihren 2D-Plänen eine vereinfachte 3D-Geometrie, die genau so detailliert ist, wie es die Ablaufplanung verlangt. Grundlage können PDF-Pläne, Lagepläne, Punktwolken oder Bestandsunterlagen sein; Gleisachsen übernimmt dProB direkt aus DXF oder LandXML. Das ist vor allem in frühen Leistungsphasen und bei Bestandsprojekten der Regelfall. Der Aufwand dafür hängt vom Umfang des Projekts ab und wird im Erstgespräch abgeschätzt.
Brauchen wir zwingend ein BIM-Modell, um simulieren zu können?
Nein. Ein BIM-Modell ist der bequemste Weg, aber keine Voraussetzung. Für die Simulation zählt die Geometrie, nicht der Attributierungsgrad: Häufig genügt eine vereinfachte räumliche Abbildung, die zum Detaillierungsgrad der Produktionsplanung passt. Fehlt ein Modell ganz, erstellt die BII GmbH es aus vorhandenen Plänen — auch aus PDF, Punktwolken oder Bestandsunterlagen. Gerade bei Sanierungen im Bestand und älteren Infrastrukturvorhaben, wo selten ein brauchbares BIM-Modell vorliegt, ist das der Regelfall.
Wann im Projekt ist der Einsatz von dProB am sinnvollsten?
Je früher die Simulation im Projekt eine Rolle spielt, desto größer ist ihr Mehrwert. Besonders sinnvoll ist dProB in den HOAI-Leistungsphasen 1 bis 3 (Grundlagenermittlung, Vor- und Entwurfsplanung) sowie in Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung), weil Änderungen dort noch günstig sind. Auch in der Vergabevorbereitung und in der Bauausführung ist der Einsatz sinnvoll — dann geht es vor allem um Absicherung.
Für welche Projekte lohnt sich eine Simulation nicht?
Der Modellierungsaufwand steigt mit der Planungstiefe, deshalb wird er gegen den erwarteten Nutzen abgewogen. Bei kurzen, kleinteiligen Vorhaben mit wenigen Gewerken, ohne Terminzwänge und ohne logistische Engstellen steht dieser Aufwand oft in keinem sinnvollen Verhältnis — hier genügt in der Regel eine grobe Betrachtung auf Meilensteinebene, und eine Vertiefung bis auf Geräteebene wäre verschenktes Geld. Deutlich wird der Nutzen dagegen bei hoher Komplexität, langer Projektdauer, vielen Schnittstellen und engen logistischen Randbedingungen. Was für Ihr Vorhaben sinnvoll ist, klären wir im Erstgespräch offen — auch, wenn die Antwort einmal lautet, dass sich der Aufwand nicht lohnt.
Sie liefern das Modell — wir zeigen den Ablauf.

Schildern Sie uns kurz Ihr Projekt — wir melden uns innerhalb eines Werktags persönlich bei Ihnen.
Vielen Dank! Wir melden uns in Kürze.





















