Planer/Ingenieur am BIM-Modell, Bildschirm mit 3D-Modell
Für Planer & Ingenieurbüros

Planung, deren Baubarkeit Sie belegen können

Ihre Planung zeigt genau, was gebaut wird. Aber nicht immer, wie. Und dann heißt es: „So ist das nicht baubar.“ Mit einer Bauablaufsimulation prüfen Sie Reihenfolge, Flächen, Geräte und Zeitfenster vorab und legen einen Ablauf vor, der hält. Direkt aus Ihrem BIM-Modell, Ihren Plänen oder Ihrem Terminplan.

Im Einsatz bei führenden Bauunternehmen & öffentlichen Auftraggebern
Die Herausforderung

Fünf Stellen, an denen Planung an ihre Grenzen stößt

Nicht, weil zu wenig geplant würde. Sondern weil bei vielen Beteiligten und komplexen Wechselwirkungen 2D-Pläne und statische 3D-Modelle den Ablauf nicht zeigen können, sie beschreiben ihn nur. Flächenengpässe, Gerätekollisionen und zu enge Zeitfenster bleiben so oft bis zur Baustelle unentdeckt. Die Folge: Nacharbeit, weil Flächen oder Geräte nicht passen.

01

„So ist das nicht baubar“

Die Planung ist abgegeben, dann kommt der Einwand des Bauunternehmens. Ob er berechtigt ist, lässt sich mit Plänen und Terminplänen kaum belegen, und die Diskussion kostet Zeit, Nerven und oft Nachträge.

02

Pläne und Folien erzeugen kein gemeinsames Bild

Die klassischen Übergabeformate bleiben abstrakt. Jeder Beteiligte liest sie mit seiner eigenen Brille. Die Folge sind Abstimmungsschleifen, die im Kreis laufen, und zusätzliche Termine, nur um ein gleiches Verständnis herzustellen.

03

Baustellenerfahrung steht in keinem Plansatz

Was ein Bauablauf konkret bedeutet und welche Vorarbeiten er voraussetzt, erschließt sich nicht aus der Zeichnung. Wer diese Erfahrung noch nicht gesammelt hat, kann sie auch nicht abrufen.

04

Enge, teure Zeitfenster ohne Machbarkeitsnachweis

Sperrpausen werden Jahre im Voraus angemeldet, oft auf Basis noch unfertiger Planung. Reicht das Fenster dann nicht, braucht es zusätzliche Sperrungen. Das ist teuer und wirkt weit über das eigene Projekt hinaus.

05

Die Lücke zwischen zu grob und zu tief

Tabellen und Präsentationen stoßen früh an ihre Grenzen. Spezialisierte Fachplanungstools sind für die frühen Leistungsphasen zu detailliert — und Logistik und Pendelfahrten decken sie gar nicht ab.

Das Ergebnis

Ein Bauablauf, der vor Baubeginn geprüft ist

dProB ist eine 4D-Prozesssimulation, die den gesamten Bauablauf mit Zeit, Ressourcen, Flächen, Gewerken und Umgebung durchspielbar macht, lange bevor gebaut wird. Simuliert wird nicht mehr als nötig, sondern so detailliert, wie es die Fragestellung erfordert.

dProB-Oberfläche: 3D-Baustellenmodell mit Terminplan auf einem Bildschirm
  • Auf Ihren Daten aufgebaut

    Lagepläne, Terminpläne, Bauphasen- und Logistikkonzepte oder BIM-Modelle werden übernommen statt neu erfasst, ob als IFC, XML, XLS, MPP oder PDF. Kein zweites Modell, kein Projekt von vorn.

  • Kollisionen werden sichtbar

    Flächenengpässe, Gerätekollisionen, zu enge Zeitfenster: Wo Gewerke, Geräte und Wege sich in die Quere kommen, zeigt die Simulation. Nicht erst die Baustelle.

  • Varianten statt Vermutungen

    Reihenfolgen, Taktungen und Logistikkonzepte lassen sich durchspielen und gegeneinander stellen — solange Ändern noch nichts kostet.

So entsteht sie

In vier Schritten zum simulierten Bauablauf

Ihre Planung ist die Grundlage — wir bauen darauf auf, ohne dass Sie doppelt modellieren. Kein BIM-Modell? Reicht trotzdem: Wir brauchen Geometrie, keine Perfektion. Und wenn noch kaum Unterlagen vorliegen, fangen wir trotzdem an.

  1. 1

    Grundlagen übernehmen

    Wir übernehmen, was vorliegt: BIM-Modell, Pläne, Konzepte oder Terminplan. Wo nötig, vereinfachen wir die Geometrie.

  2. 2

    Prozesse & Logik zuordnen

    Vorgänge, Ressourcen, Flächen, Abhängigkeiten und Taktung werden mit dem Modell verknüpft.

  3. 3

    Simulieren & iterieren

    Der Bauablauf läuft als 4D-Simulation. Gemeinsam mit Ihrem Planungsteam iterieren wir, bis Engpässe und Kollisionen gelöst sind.

  4. 4

    Baubarkeit belegen

    Sie liefern einen geprüften, nachvollziehbaren Ablauf, der auch dem Einwand „nicht baubar“ standhält — bevor die erste Maschine anrückt.

Wann wir einsteigen

In jeder Planungsphase, am wirkungsvollsten früh

Wir arbeiten eng mit Ihrem Planungsteam und iterieren, bis eine bau- und belastbare Lösung steht.

  1. Frühe Planungsphasen

    Varianten prüfen

    Idealerweise steigen wir hier ein. Zentrale Fragen wie die Variantenprüfung lassen sich jetzt am wirkungsvollsten beantworten.

  2. Entwurf · Genehmigung · Ausführung

    Bauablauf im Detail durchspielen

    Hier liegt unser Schwerpunkt. Der Ablauf wird im Detail simuliert, sodass Konflikte sichtbar werden, bevor sie auf der Baustelle entstehen.

    Unser Schwerpunkt
  3. Nach Baubeginn

    Schnell auf Änderungen reagieren

    Für schnelle Variantenvergleiche oder um zu zeigen, wie sich der Ablauf verändert, wenn einzelne Prozesse sich verschieben oder verzögern.

Was Sie davon haben

Was sich in Ihrer Planung ändert

Flächen, Logistik, Geräte und Zeitfenster werden im Zusammenspiel geprüft, Risiken erkannt, bevor sie auf der Baustelle teuer werden. Und Entscheidungen fallen schnell und auf belastbarer Basis, weil Erfahrung durch Daten untermauert wird und die Auswirkungen jeder Änderung sofort sichtbar sind.

Baubarkeit belegen statt behaupten

Ein simulierter Ablauf zeigt, dass Reihenfolge, Zeitfenster und Logistik zusammenpassen. Das ist Ihr Argument, wenn die Baubarkeit infrage gestellt wird.

Sehen schafft Verständnis

Ein sichtbarer Ablauf wird von allen gleich verstanden — unabhängig von Erfahrung und Fachrichtung.

Erfahrung nutzen, die man noch nicht hat

Die Simulation macht Baustellenwissen abrufbar, bevor man es selbst gesammelt hat.

Planungssicherheit für kritische Zeitfenster

Sperrpausen und enge Fenster lassen sich vorab auf Machbarkeit prüfen, statt sie zu schätzen und später nachzubeantragen.

Das Bindeglied zwischen grob und tief

Die Simulation schließt die Lücke zwischen früher Ablaufidee und Ausführungstiefe — inklusive Logistik und Pendelfahrten.

Wirtschaftlichkeit

Rechnet sich Simulation für ein Planungsbüro?

Simulation ist kein Selbstzweck. Sie lohnt sich dort, wo sie beauftragt wird, unbezahlten Aufwand spart oder Ihre Planung gegen Einwände absichert. Und sie muss nicht tiefer gehen, als Ihre Leistungsphase es verlangt.

Als Leistung beauftragen

Erste Auftraggeber schreiben den Machbarkeitsnachweis per Simulation bereits mit aus. Als Zusatzleistung zu Ihrem Planungsauftrag wird er eigens vergütet, statt im Honorar unterzugehen.

Unbezahlten Aufwand sparen

Abstimmungsschleifen, Zusatztermine und Nacharbeit sind im Honorar nicht eingepreist. Ein gemeinsames Bild des Bauablaufs verkürzt genau diese Schleifen.

Konflikte finden, bevor sie Geld kosten

Im Schnitt finden wir 5 bis 10 kritische Konflikte pro Projekt. Am Bildschirm kostet ein solcher Konflikt eine Modellvariante, auf der Baustelle Stillstand und Nachträge.

Nur so tief wie nötig

In frühen Leistungsphasen reicht oft eine vereinfachte Geometrie, ein vollständiges BIM-Modell ist keine Voraussetzung. Der Detailgrad wächst mit dem Projekt, der Aufwand auch.

Nicht jedes Projekt braucht eine Simulation. Für welche Projekte sich eine Simulation nicht lohnt →

Aus der Praxis

Umsetzbarkeit belegt, bevor gebaut wurde

In diesen Projekten hat die Simulation gezeigt, ob die Planung auf der Baustelle aufgeht, und wo sie vorab nachgeschärft werden musste.

150+
begleitete Bauprojekte
12 Mrd €
Projektvolumen abgesichert
5-10 Konflikte
identifiziert pro Projekt
Simulationsmodell der verbauten Baugrube am Haltepunkt Neupetershain mit Spundwandkasten, Baggern und Lkw
DB InfraGO · Umbau Haltepunkt

Zwölf Wochen Sperrpause, kein Platz für Fehler

Sieben Fachdisziplinen, eine knappe Fläche: Die Simulation zeigte vorab, wann und wo ihre Anforderungen kollidieren.

Deep Dive →
Simulationsmodell der EÜ Else mit Bestandsbrücke, Kranen und Baustelleneinrichtung
DB InfraGO · Brückenerneuerung

Was passiert, wenn es keine Minute Puffer gibt?

Wie die Bauablaufsimulation half, die 55-Stunden-Sperrpause der EÜ Else abzusichern.

Deep Dive →
Simulationsansicht der Loeringhoff-Brücke auf dem Schwerlast-Transporter
Johann BUNTE Bauunternehmung

Passt die Brücke überhaupt durch die Baustelle?

Umsetzbarkeit der Logistikplanung auf beschränkten Platzverhältnissen durch Simulation bestätigt.

Deep Dive →
Weitere Projekte, in denen wir Planungsteams begleitet haben
  • ABS 38
  • ABS 46
  • HLK Linker Rhein
  • EÜ Dortmund-Ems-Kanal
  • 2. Stammstrecke München
  • HLK Studernheimer Kurve
  • FUE Rheinquerung
  • Rheintalbahn
  • Rbf Mannheim
FAQ

Was Planer uns oft fragen

Die wichtigsten Antworten zu Ablauf, Daten, Aufwand und Wirtschaftlichkeit einer Bauablaufsimulation im Planungsbüro.

Alle Fragen ansehen
Was passiert, wenn für unser Projekt nur 2D-Pläne vorliegen?

Dann erstellt die BII GmbH aus Ihren 2D-Plänen eine vereinfachte 3D-Geometrie, die genau so detailliert ist, wie es die Ablaufplanung verlangt. Grundlage können PDF-Pläne, Lagepläne, Punktwolken oder Bestandsunterlagen sein; Gleisachsen übernimmt dProB direkt aus DXF oder LandXML. Das ist vor allem in frühen Leistungsphasen und bei Bestandsprojekten der Regelfall. Der Aufwand dafür hängt vom Umfang des Projekts ab und wird im Erstgespräch abgeschätzt.

Brauchen wir zwingend ein BIM-Modell, um simulieren zu können?

Nein. Ein BIM-Modell ist der bequemste Weg, aber keine Voraussetzung. Für die Simulation zählt die Geometrie, nicht der Attributierungsgrad: Häufig genügt eine vereinfachte räumliche Abbildung, die zum Detaillierungsgrad der Produktionsplanung passt. Fehlt ein Modell ganz, erstellt die BII GmbH es aus vorhandenen Plänen — auch aus PDF, Punktwolken oder Bestandsunterlagen. Gerade bei Sanierungen im Bestand und älteren Infrastrukturvorhaben, wo selten ein brauchbares BIM-Modell vorliegt, ist das der Regelfall.

Wann im Projekt ist der Einsatz von dProB am sinnvollsten?

Je früher die Simulation im Projekt eine Rolle spielt, desto größer ist ihr Mehrwert. Besonders sinnvoll ist dProB in den HOAI-Leistungsphasen 1 bis 3 (Grundlagenermittlung, Vor- und Entwurfsplanung) sowie in Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung), weil Änderungen dort noch günstig sind. Auch in der Vergabevorbereitung und in der Bauausführung ist der Einsatz sinnvoll — dann geht es vor allem um Absicherung.

Für welche Projekte lohnt sich eine Simulation nicht?

Der Modellierungsaufwand steigt mit der Planungstiefe, deshalb wird er gegen den erwarteten Nutzen abgewogen. Bei kurzen, kleinteiligen Vorhaben mit wenigen Gewerken, ohne Terminzwänge und ohne logistische Engstellen steht dieser Aufwand oft in keinem sinnvollen Verhältnis — hier genügt in der Regel eine grobe Betrachtung auf Meilensteinebene, und eine Vertiefung bis auf Geräteebene wäre verschenktes Geld. Deutlich wird der Nutzen dagegen bei hoher Komplexität, langer Projektdauer, vielen Schnittstellen und engen logistischen Randbedingungen. Was für Ihr Vorhaben sinnvoll ist, klären wir im Erstgespräch offen — auch, wenn die Antwort einmal lautet, dass sich der Aufwand nicht lohnt.

Sie liefern das Modell — wir zeigen den Ablauf.

Ihr direkter Ansprechpartner
Marlon Gilfert
COO & Leiter Process Engineering
Portrait Marlon Gilfert

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